Wissenswert: Schwerpunkt Aromatherapie, Ätherische Öle
Ätherische Öle – Anwendungsregeln
- Um allergische Reaktionen auszuschließen, sollte man die individuelle Verträglichkeit mit dem Test in der Armbeuge überprüfen. Allergie auslösend können vor allem die Öle von Zimt, Majoran und Thymian sein.
- Manche Öle, z. B. Kampfer, Eukalyptus und Pfefferminze, können die Effektivität einer homöopathischen Behandlung gefährden.
- Die meisten ätherischen Öle dürfen nicht unverdünnt auf die Haut gelangen.
- Bei Kleinkindern können nur wenige ätherische Öle, z. B. Rose, Kamille, Sandelholz, niedrig dosiert verwendet werden.
- In Schwangerschaft und Stillzeit sind ätherische Öle niedriger zu dosieren, manche Öle wie Rosmarin, Pfefferminze und Salbei sind nicht geeignet.
- Asthmatiker sollten Öle, die Menthol oder Kampfer enthalten, meiden.
- Epileptiker dürfen viele ätherische Öle nicht verwenden.
- Einige äußerlich aufgetragene ätherische Öle erhöhen die Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen (Zitrusöle).
- Die orale Einnahme von reinen ätherischen Ölen sollte am besten nur nach Anweisung eines erfahrenen Therapeuten erfolgen.
- Die meisten ätherischen Öle sind verschlossen, dunkel und kühl bis zu 5 Jahre haltbar.
- Kostengünstige Produkte sind meist mit synthetischen Ölen gestreckt. Das verfälschte Öl hält den Duft nicht so lange und hat möglicherweise eine geringere Wirkung.
- Schwere Erkrankungen dürfen keinesfalls ausschließlich aromatherapeutisch behandelt werden. Die Aromatherapie hat ihre Berechtigung bei leichten Störungen und zur begleitenden Behandlung.
Zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2017
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